Thelephora donkii (Litsch.) Kõljalg,
I. Saar & Svantesson 2024
Basidiom:
ausgebreitet, im trockenen Zustand anhaftend, bis 0,1 mm dick
Hymenophor: granulös, in kleinen Bereichen zunehmend zusammenhängend und
glatt; im frischen Zustand rauchgrau, im trockenen Zustand braun
Subikulum: fast
fehlend, von der fertilen Zone kaum zu unterscheiden.
Rand: unbestimmt, auslaufend, bereift
Rhizomorphen: fehlend
Hyphensystem: monomitisch; alle Hyphen mit
schnallentragenden Primärsepten, vereinzelt können
einfache oder adventive Septen in den subikularen Hyphen vorhanden sein
Subikularhyphen: spärlich, regelmäßig, 2–3 µm breit, mit leicht
verdickten Wänden, subhyalin bis blass gelblichbraun.
Subhymenialhyphen: regelmäßig, 2,5–4 µm
Durchmesser, von Schnallen verzweigt, dünnwandig, hyalin bis blass gelblich, cyanescent
Zystiden: fehlend
Basidien: keulig,
geschwungen, 35–45 (50) µm lang, oben 6,5–7,5 µm breit, im unteren Mittelteil
5–7 µm breit, hyalin bis blass gelblich, oft mit blass gelblichbraunem Inhalt, 4 Sterigmen
bis 6 µm lang, cyanescent
Basidiosporen: mit
regelmäßigem oder nahezu regelmäßigem Umriss, echinulat, ohne deutliche Guttulen
(in der Originaldiagnose jedoch angedeutet), gelblichbraun; (6,2) 6,4–7,6 (8)
µm lang; Seitenansicht breit ellipsoid, (5,4) 5,6–6,8 (7) µm breit, Q = (1,03)
1,07-1,21 (1,23), adaxiale Seite konvex; Frontalansicht
überwiegend subglobos, isodiametrisch,
(5,8) 6–7,4 (7,6) µm breit, Q = (0,97) 1,00-1,10 (1,13); in Polaransicht globos.
Aculei: 0,8–1,6 µm lang und an der
Basis 0,3–0,6 (0,8) µm breit, zylindrisch, zugespitzt, einzeln oder selten
paarweise an der Basis, meist ungleichmäßig verteilt.
Apikulus: subzentral
bis lateral, zur Basis hin in Seitenansicht, deutlich, 1–1,6 µm breit, inamyloid
Beschreibung von E. Martini nach dem Holotypus.

Zeichnung: E. Martini