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Tomentella stuposa (Link) Stalpers 1984    

Syn.: Tomentella ruttneri Litsch. 1933

         Tomentella bresadolae (Brinkmann)  Bourd. & Galz. 1924     

 

Fruchtkörper: anhaftend, filzig bis schimmelartig

Hymenophor: glatt, haselnuss- bis dunkelbräunlich

Rand: dem Hymenophor gleichfarbig, meist unauffällig

Rhizomorphen: nicht vorhanden

Subikulum: dem Hymenophor gleichfarbig

 

Subikularhyphen: bräunlich, mit Schnallen, vereinzelte Septen ohne Schnallen, dickwandig,

Hyphenwände quellen teilweise in KOH stark, nicht inkrustiert, 4-8 µm breit

Subhymenialhyphen: farblos bis bräunlich, dünnwandig, mit Schnallen, 4-8 µm breit

Zystiden: nicht vorhanden

Basidien: farblos bis bräunlich, mit Basalschnalle

Sporen: bräunlich, frontal und lateral regelmäßig rundlich, 9–11 µm, Stacheln bis 3 µm lang

 

Verbreitung: weltweit in temperaten Gebieten, gehört in Deutschland zu den häufigen Arten

Anmerkung: Durch die großen, regelmäßig runden und langstacheligen Sporen ist diese Art gut kenntlich. Die ähnliche Tomentella lapida hat inkrustierte Hyphen und etwas kleinere Sporen, die meist auch etwas unregelmäßiger sind.