Thelephora microspora (P. Karst.) Kõljalg, I. Saar & Svantesson 2024
Syn.: Tomentella microspora (P. Karst.) Höhn. & Litsch.
1906
Fruchtkörper: ausgebreitet, anliegend, filzig bis kompakt
Hymenophor: durchgehend, glatt bis flach höckerig, ockerfarben
oder hell olivbraun bis braun
Subhymenium: verdickt, dunkler als die fertile Oberfläche
Subikulum: spinnwebartig bis leicht filzig, schlecht entwickelt, gelblich bis ockerfarben
Rand: steril oder fast steril, kurz oder unbestimmt ausdünnend, gelblich bis ockerfarben
Rhizomorphen: selten, gelblich bis ockerfarben
Hyphensystem: monomitisch, alle Hyphen mit Schnallen an den Primärsepten, einfache und adventive Septen verstreut in Subikulum- und Rhizomorphenhyphen
Subikulumhyphen: regelmäßig, mit Schnallen, 5–6 µm breit, mit verdickten oder dickwandigen Wänden, gelblich bis ockerfarben, teilweise cyanescent
Subhymeniale Hyphen: regelmäßig, (3) 4–6 (7) µm breit, dünnwandig, subhyalin bis hell gelblichbraun, teilweise cyanescent
Rhizomorphen: einfach, nicht strukturiert, aus relativ locker angeordneten Hyphen von 3–7 µm Durchmesser aufgebaut, subhyalin bis hell gelblich
Zystidien: fehlend.
Basidien: fast
zylindrisch bis leicht urnenförmig, 40–55 µm lang, 9–11 µm breit, subhyalin bis
hell gelblichbraun, 4 Sterigmen, 6–8 µm lang,
teilweise cyanescent
Basidiosporen: warzig bis fein stachelig, gelblichbraun, lateral unregelmäßig ellipsoid, adaxiale Seite tlw. abgeflacht, 6,0–7,4 µm lang, frontal unregelmäßig rundlich, 5,0–5,5 µm, Stacheln 0,3–0,7 µm lang, stumpf, einzeln oder gepaart (bifurkat), Makrosporen selten, 9–10 µm lang


Beschreibung, Zeichnung und Foto: E. Martini